17. roundTable 2017 - Demenz: Schicksal oder mehr?

Die aarReha lud am 7. September 2017 zur 17. Auflage des Schinznacher roundTable. Rund 50 Gäste sind der Einladung gefolgt und haben sich bei einem eindrücklichen Einstiegsreferat von Frau Dr. med. Irene Bopp-Kistler und einer anschliessenden Podiumsdiskussion mit zahlreichen Fragen rund um Demenz auseinandergesetzt. Sie haben ihr Kommen nicht bereut.

Demenz kommt schleichend und ist unaufhaltsam. Die Diagnose Demenz ist hart. Sie löst Wut, Trauer und Einsamkeit aus. Sie stellt die Sinnfrage nach dem Leben, ist in vielen Fällen aber auch eine Erleichterung, weil sie Klarheit schafft. In einem eindrücklichen und faszinierenden Referat ist es Frau Dr. med. Irene Bopp-Kistler gelungen, der Krankheit Demenz ein Gesicht zu geben.  

Demenz stellt auch die Gesundheitsversorgung vor neue Herausforderungen. Um eine adäquate Versorgung demenzerkrankter Personen sicherzustellen, müssen Infrastrukturen,  Personalressourcen und Prozesse angepasst und Finanzierungssysteme adaptiert werden. Die Podiumsdiskussion mit René Künzli (terzStiftung), Peter Indra (Gesundheitsversorgung Kanton Basel-Stadt), Jürg Vontobel (Concordia) und Stefan Bützberger (Chefarzt aarReha) hat unter der Leitung von Dr. Willy Oggier Handlungsbedarf und mögliche Ansatzpunkte aufgezeigt.

Die Teilnehmenden des Schinznacher roundTable 2017 haben Ihr Kommen nicht bereut. Die Veranstaltung war eindrücklich und ging unter die Haut. Sie hat den Teilnehmenden ein schwieriges Thema näher gebracht und beim anschliessenden Apéro riche spannende Diskussionen ausgelöst. Demenz: Schicksal oder mehr?  

11. September 2017